Letzten Samstag ging’s in die Champagne. Es war eine Tour von 400km, d.h. ca. 7 Stunden Autofahrt, mit insgesamt fünf Stationen..
Clairière de l’Armistice
Los ging’s mit einem Besuch eines Waldes. Dem in der Compiègne. Nun was daran so interessant ist? Geschichte. Und spätestens hier hab ich Ronnys Aufmerksamkeit. Nun im Wald der Compiègne wurde in einem Speisewagen, welcher leider verboten war zu fotografieren, der erste Weltkrieg am 11.11.1918, sowie der Frankreichfeldzug des Dritten Reiches am 22.06.1940, für beendet erklärt, siehe z.B. Wikipedia. Das Museum, welchen eine Nachbildung des in Thüringen zerstörten Originalwagons beinhaltet, ist definitiv einen Besuch wert. In dem Museum sind u.a. alte Kriegsaufnahmen aller Beteiligten zu unterschiedlichsten Themen, z.B. Verteidungslinien, Panzer, Sanitäre Unterstützung, Mobilität, etc. zu betrachten. Der Clou, die Aufnahmen wurden etwas modifiziert, und zwar so, dass es dem Betrachter möglich ist, diese räumlich anzuschauen. Dies ist absolut beeindruckend und man bekommt so einen Eindruck, wie grausam die Materialschlacht damals war, in aller Deutlichkeit zu erfahren.
Chateau Pierrefonds
Das Chateau Pierrefonds ist ein beeindruckendes Bauwerk und erinnert in seiner Art stark an Disney. Eine allzu interessante Geschichte gibt’s allerdings zu dem Chateau nicht wirklich zu erzählen. Hier müssen die Bilder reichen.
Épernay
Die Hauptstadt des Champagners. Auf der Avenue de Champage, der wohl wichtigsten Adresse dieser Stadt, haben alle Firmen mit bekanntem Namen ihre Headquarter. Erkennt man, so denke ich, gut auf dem Foto(s), zumindest einen. Wo als in dieser Stadt sollte man eine Führung durch die Gewölbe eines Champagnerproduzenten machen? Richtig, in einem Dorf, bei einem kleinen Anbieter, bei dem es nicht so extrem kommerzialisiert ist. Gut, dass wir das nach unserer Führung rausgefunden haben. Und so haben wir bei Mercier eine 10 Euro teure Führung, inklusive Verkostung, mitgemacht. Allerdings habe ich nicht viel verstanden, da die gute Frau, während unserer Rundfahrt, alles in französisch erklärt hat. Fotos sind vom Kellergewölbe auch nicht wirklich geworden, da der Autozug ständig gewackelt hat und es einfach zu dunkel war um ohne Blitz zu fotografieren. So war das Vergnügen ohne gute Fotos nach ca. 15 Minuten mit Ernüchterung vorbei. Wir hatten uns das irgendwie anders vorgestellt.
Hautvillers und ein Blick über die Champagne
Dieses Dörfchen in der Nähe von Épernay ist der Geburtsort des Champagners. Hier liegt die Abtei in Dom Perignon, der Erfinder des Verfahrens zur Herstellung maßgeblich entwickelt hat. Zusätzlich zu diesem geschichtsträchtigen Fakt erhält man einen guten Überblick über einen Teil der Champagne.
Reims
Bis auf die Kathedrale haben wir, dank einbrechender Dunkelheit und zunehmender Erschöpfung, nicht viel gesehen. Wer mehr wissen möchte, kann sich hier schlau lesen, oder einfach die Stadt besuchen. ;)
Nach Reims sind wir auf schnellsten Wege (2,5h) wieder nach Amiens gefahren und haben alle Viere von uns gestreckt.
6 Comments
zunächst einmal: du kriegst mit historischen Fakten nicht nur Herrn Köhlers Aufmerksamkeit ;)
dann zu dem Schloss: wahnsinnig schön und interessante Architektur – aber man sieht die Rekonstruktionsarbeiten schon, hm? Könnte aber ne 1a-Filmkulisse sein..
So.. und ich hoffe, du hast für alle Daheimgebliebenen schon eine Flasche Moet besorgt? :P
Süß übrigens, dass du eine Weinbergschnecke gefunden hast..
Alles in Allem sieht es nach ner sehr spannenden Tour aus und ein besonderer Daumen nach oben für deine Fotos und die neu eingebaute Technik :) danke auch an Google..
Ist jetzt zwar offtopic, aber die Frage beschäftigt mich gerade :D
Hast du zugenommen, oder ist das Objektivverzerrung?^^
Gewichtstechnisch nein, aber irgendwie hab ich auch das Gefühl, dass ich auf Fotos rundlicher als vorher aussehe.. allerdings hat sich da, IMHO, in der Realität nicht viel verändert..
Irgendwie hatte ich dich auch mit weniger ‘Bäckchen’ in Erinnerung :D
Wir brauchen einen vorher nachher Vergleich^^
Ich überlass es Dir an dieser Stelle einen visuellen Vergleich zu erstellen. Genügend Fotos von mir solltest Du ja haben. ;)
Das du mal eher in Compiègne bist als ich…Respekt…Hätt mich auch interessiert :D
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[...] 20.02. – Tour de Champagne [...]