Bisher habe ich zwei Kurse/Vorlesungen besucht, die beide in Englisch gehalten wurden:
- Small & Medium Business Development
- Managing intercultural Teams
Beide Veranstaltungen gingen jeweils drei Tage – von Montag bis Mittwoch. Jeweils von 9:30 Uhr bis 12:30 und von 14:00 bis 17:15, natürlich mit ein bis zwei Pausen pro Zeitraum. Am letzten Tag erfolgte in der letzten Zeitstunde jeweils ein Abschlusstest, meist eine Case-Study und damit war der Kurs vorbei.
Allgemein ist es so, dass eine Veranstaltung jeweils nur eine Woche geht, es am letzten Tag einen benoteten Abschluss mit 2 ECTS-Punkten gibt und danach frei für den Rest der Woche ist.
Das Niveau ist, wie ich empfinde, verglichen an dem was für einen Master in Deutschland (an der TUD) geleistet werden muss, unglaublich gering. Bisher waren eher softskillige Sachen als Hardfacts usus. Vielleicht wird sich dieses noch ändern, ich weiß es nicht, werde ich sehen. Aber es ist auf jeden Fall ungewohnt, in der Universität die Zeit mit Spielen, zB um interkulturelles Verständnis zu entwickeln, zu verbringen, statt mögliche Theorien zu lernen, die mögliche Ansätze zum Erlernen von interkulturellen Verständnis bereitstellen.
Alles in allem: bisher wurde getreu dem Motto “Tell me and I forget, teach me and I remember, involve me and I learn” unterrichtet, demnach ist es (bisher) wesentlich einfacher als in Deutschland.
“Tell me and I forget, teach me and I remember, involve me and I learn”
Ist das dann nicht eigentlich das bessere lernen? In unseren Vorlesungen sitzen und sich berieseln zu lassen macht keinen Sinn.
Auch wenn ich dir glaube, dass du es als einfach empfindest, würden wir nicht alle unser Studium als einfacher empfinden, wenn wir mehr involviert werden? Nicht nur passiv aufnehmen?
Naja, wer die Hausaufgaben ni macht und die Pflichtliteratur nicht kennt, da ist es logisch, wenn man das als passiv empfindet^^
Aber anhand der Schilderungen von allerlei Austauschstudenten glaube ich, es ist überall einfacher als an dem Lebenstöter von TU Dresden :D
vielleicht erkannt man hier auch wieder eine typisch deutsche Eigenart.. so im Bezug auf deinen Artikel zu kultureller Vielfalt und der deutschen Identität.. Deutschland, das Land der Dichter und DENKER.. so weise der Leitspruch der Bildung dort auch ist.. ich denke, die Mischung macht’s .. hatten wir das nicht mal mit Ronny? Die Frage von Theorie und Praxis? ;))