Monthly Archive for January, 2010

Die Antwort zum Test

Hier schrieb ich, dass ich letzten Freitag Fragen zu einem französischen Text beantworten musste. Meine 336 Wörter möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Da ich relativ einfaches Französisch schreibe (noch, hoffentlich ;) ), wahrscheinlich gespickt mit vielen grammatikalischen Fehlern, sollte es keinerlei Probleme bei denjenigen geben, die diese Sprache entweder in der Schule hatten, oder in einem Kurs in der Uni, oder wo auch sonst immer besucht haben..

Vas-y!

France – Lʼesprit de clocher nʼest plus ce quʼil était
http://www.courrierinternational.com/article/2010/01/20/l-esprit-de-clocher-n-est-plus-ce-qu-il-etait

1. Quelle est votre opinion sur cette question?

Je nʼai vraiment pas un opinion, parce que je suis athée. Pour moi lʼéglises sont seulment bâtiments qui a déchu dʼimportance pour les gens. Restauration ou Démolition? Ça depend. Est-ce quʼil y a beaucoup des gens aller dans une office? Est-ce quʼil y a un transformation démographique? Est-ce quʼil y a encore beaucoup de recette dʼimpôts destiné aux églises? Est-ce que lʼéglise est croulante? Et combien dʼargent il fait pour restaurer? On a considéré cette questions pour répondre si une église es fermer.
Par exemple il est très cher pour restaurer et ne il y nʼa pas beaucoup des gens qui aller dans une office ni la bâtiment est dans une region touristique, je crois ça nʼest pas mauvais de séculariser la bâtiment et emprunter-il de un autre chemin. Mais la bâtiment est à un region populaire, comme Amiens, il faudrait une erreur ne réstaurait pas lʼéglise.

2. Comparez avec la situation dans votre pays.

Ça depend aussi. Je habite à Dresde et cette ville a reconstruit lʼéglise “Frauenkriche”. Il finit en 2005. Dans le 2ieme guerre mondiale elle était détruit pratiquement complète. Pour lʼepoche de RDA la ruine de lʼéglise était un mémorial pour rappeler de horreur de guerre. Après la chute de Mur de Berlin en 1989 les gens ont commencé donner de lʼargent pour restaurer lʼéglise. Comme ça le symbole de rappeler de horreur de guerre a changé de un symbol de la réunion et de paix. Dʼun autre côte il y a bien sûr de lʼéglises qui sont sécularisé. Mais je pense cʼest sont peu qui est fermé. Allemange cʼest un état gouverne dont groupe parlementaire comprenant la CDU et la CSU qui encourager la religion de la chrétienté et tente lʼimpossible pour déclin cela.

Kulturgüter

Bis auf’s Essen, dem französischen Kulturgut schlecht hin, gibt es noch weitere Kontaktpunkte zwischen ihr, der Kultur, und mir.

Da wären z.B. die sechs Filme, die mir Pascale geliehen hat, die typisch für das Land sind, die ich unbedingt sehen solle:

- Mon Oncle (1956)
- A Bout De Souffle (1960)
- La Grande Vadrouille (1966) – bereits gesehen, sehr lustig
- L’Aventure c’est L’Aventure (1972)
- Les Marmottes (1993)
- Scenes De Crimes (1999)

Oder aber den Film, welchen wir in der ersten Orientierungswoche gesehen haben:

- Le Dîner des cons (1998)

Aber auch in gedruckter Art und Weise gibt/gab es Erstkontakt, z.B. in Form des von mir am gestrigen Tage gekauften Buches “Le Petit Nicolas et Le Ballon”. Oder aber die BDs von Tintin, die ich angefangen habe..

Musikalisch hingegen habe ich noch nix entdecken können.. wobei doch. Gestern habe ich im FNAC (allein der Name is schon genial, im Prinzip ein Saturn mit integriertem Thalia) endlich nach längerer Suche das Regal mit der elektronischen Musik gefunden.. toll. ;)

KW3, 18.1. – 22.1

Kurzer Wochenrückblick, wobei nicht viel passiert ist…

Bin am Montag vom Intermediate-Kurs (IK) “French as 2nd language” in den Advanced-Kurs (AK) gewechselt, da im IK auf Wunsch einer einzelnen Kanadierin das Erklärmuster von Erst-Französisch-dann-Englisch in Erst-Englisch-und-dann-Französisch geändert wurde und der Teil in Französisch mit zunehmender Uhrzeit immer mehr vernachlässigt wurde. Ergo, am Ende, wurde in dem Kurs nur noch Englisch gesprochen und nix großartiges erklärt, außer zB wie man das “u” ausspricht.

Der AK hatte es natürlich gleich etwas in sich.. Bienvenue chez la grammaire.
Und so ging’s den Rest der Woche auch weiter. Vom Passé composé, zum Subjonctif, zum Imparfait, weiter zum Futur, Conditionnel present, Passé simple etc. pp. Am Freitag stand dann auch die finale Abschlussprüfung an. Es gab, glaube 8 Seiten mit Grammatik und als zweiten Teil einen Text zu lesen.
Dieser Text hier musste gelesen werden, und auf 2-3 Seiten kurz die eigene Meinung zur Problematik, sowie ein Vergleich zum Heimatland gezogen werden. Fantastisch. Kurzer Abriss des Textes: Kirchenschließung und Abriss oder eher Renovierung/Restauration. Tolles Thema. Konnte ganze 336 Wörter dazu in feinstem Anfängerfranzösisch niederschreiben.

Mittwoch hatten wir eine zweistündige Führung durch die Kathedrale von Amiens. Es war sehr interessant, es gab nur einen Haken: es war schweinekalt! So unglaublich kalt, dass wir nach der Hälfte der Zeit schon über die Hälfte der anfänglich relativ großen Gruppe verloren hatten..

Ansonsten.. ist nicht viel passiert. Die Abende verbring ich im Moment meist daheim, bzw. beim Abendbrot mit Pascale, meiner Gastgeberin und sprech mit ihr Französisch, bzw. sie mit mir. Eine bessere Chance die Sprache zu lernen gibt’s nicht. Allerdings ist mein Sprachzentrum am Abend etwas breiig, den ganzen Tag 3 Sprachen verstehen und sprechen ist ansatzweise anstrengend.. aber dennoch lustig.

So denn: j’espere à demain!

Aufarbeitung

Bin gerade dabei die letzte Woche (KW2) in Worte zu fassen. Es ist viel passiert!
Sobald dies geschehen ist, die Grammatik, der Ausdruck und die optimale Dosis an Informationsgehalt gewählt ist, geht’s hier eben mit den Geschehnissen der letzten Woche weiter. :)

Update killed Design, Update: 24.01.2010

Grad festgestellt, dass das Update des Themes mein Design gekilled hat.
Ich stell’s wieder her, sobald ich mich wieder mit FTP-Servern verbinden kann.

Update: Mit dem automatischen Update hat’s natürlich auch meine speziell angefertigten CSS-Dateien entsorgt.. klassischerweise find ich sie grad nicht.. ergo das mit dem Design-Update dauert wohl noch ein wenig. :(

4ieme jour

Da heute nix weiter passieren wird, gibt’s ausnahmsweise heute schon mal den Tagesrückblick. Vllt ergänze ich morgen, sollte noch etwas spannendes passieren. Wohl aber eher nicht.

Camille, Germain und ich sind heute durch Amiens spaziert. Soweit so unspannend. Doch. Nein. Es sollte eklig werden.

> Für alle schwachen Gemüter, überspringet den nächsten Absatz!
Wir liefen so die Straße lang, kamen zwei Frauen, etwas heruntergekommen angelaufen. Die eine schnitt uns komisch den Weg ab.. und die andere hockte sich ganz spontan in eine Ecke, auf die wir zu liefen, hob den Rock, muss ich erwähnen das man “beste Aussicht” hatte? und fing an auf den Gehweg zu… Moment, anständiges Wort.. urinieren*. Es war so nah bei uns, dass das Urin**, welches sich Richtung Straße bewegte und fast unsere Schuhe berührte.. Camille sofort: “OMG?! WTF?! How could someone do that in public??”
Widerlich!! Ich dachte auch ich schau nicht richtig.. ürgs.
Das Bild hat sich in mein Kopf eingebrannt..
Camille meinte so “for the rest of the day I only want to see pictures of flowers, nice cute animals, babies” :D
Und jede Pfütze auf der Straße erinnerte uns unweigerlich an das erlebte..

*,** denkt euch einfach vulgärere Worte ;)

> Weiterlesen..
Unabhängig dieser Geschichte haben wir ne Menge in Amiens gesehen.. je öfters man nen Rundgang macht, desto kleiner wird die Stadt.. wobei ich immer noch keine Fotos gemacht hab.. btw. Googles StreetView gibt nen guten Überblick über Amiens, da brauch man fast gar keine Fotos machen. ;)
Was auffällt hier liegt überall sehr viel Poo/Merde rum.

Abschließend noch ein bisschen Lobhudelei.
Ich musses noch einmal wiederholen: Videochat mit GoogleTalk geht über den Browser superb.
Auch wenn nix geht, dank restriktiver Proxy-Einstellungen, Googles Dienste laufen. 1A. Kann man wirklich nicht meckern!
Also wer mit mir chatten, oder Videochatten möchte ist herzlich eingeladen dies über GoogleTalk zu machen. :)

Dritter Tag

Samstag. Nicht viel passiert. Bin mit Camille und Germain im Carrefour gewesen und haben Lebensmittel fürs Wochenende gekauft. Erwähnte ich schon, dass die unglaublich teuer sind? Aber ein Angebot.. unglaublich.

Später am Tage konnte ich nach anfänglichen Problemen (auf meiner Seite) erfolgreich die Video- und Audiofunktion von GoogleChat mit Maria nutzen.. superb. Hipp Hipp.. Am Abend lies uns allerdings das Netzwerk im Stich.

Ansonsten haben wir drei am Abend gemeinsam Abendbrot gegessen und gequatscht, bevor jeder sich mit einem Film beschäftigte. Während des Essen wurde mir die Geschichte vom Erhalt einer Arbeitserlaubnis und eines Visas für die EU von den beiden geschildert. Bürokratie in Bestform.

Alles in allem ist das Wochenende soweit doch sehr langweilig. Heute wird wahrscheinlich nicht anders. Ab Montag geht das zwei wöchige Rahmenprogramm los.

Sollte sich wer wundern, warum noch keine Fotos zu sehen sind, mag das daran liegen, dass ich noch keine gemacht hab. Für Amienser Verhältnisse ist’s unendlich kalt, und ich einfach zu frostmemmig.

Btw. wenn wer mit mir reden mag, einfach GoogleChat nutzen. ;)

Tag 2

Ma sehen ob ich dieses Tempo, jeden Tag ein Post, ein halbes Jahr lang, durchhalten kann. ;)
Da der Tag gestern sehr(?) erfolgreich war… erfolgt nun eine weitere Aufzählung erfolgreicher Dinge.

- Erfolgreich habe ich ein Paar Karten erhalten: Amiens und Umgebung (Picardie).
- Erfolgreich erste Stadterkundung durchgeführt. Amiens ist doch kleiner als erwartet, dennoch sehr hübsch.
- Erfolgreich, in memorandum an die CoC09 ins örtliche Carrefour gerannt und erstmal, typisch deutsch, Preise verglichen. Billigste Toast (Carrefoureigenmarke) lag bei 1,15€ iVgl dazu 0,45€ Aldihausmarke. Werde wohl Baquettes verzehren.. die sind, landestypisch, sehr günstig.
- Erfolgreich mittels Salami mir ein Stück Füllung eines Zahnes rausgebrochen. Dazu muss ich anmerken, da fehlte schon was.. doch der Zahnklemptner, also der deutsche, meinte stets, dass es schon passe. Hoffe ich das Beste, für den Rest. Sonst.. puh.
- Erfolgreich die Zeit mit zwei Filmen bis zum Willkommensesssen aller Erasmusstudenten totgeschlagen.
- Erfolgreich am Willkommensessen aller Erasmusstudenten teilgenommen. Es gab, landesuntypisch, Pizza. Habe neben (vielen) Franzosen, Rumänen, Mexikanern, Amerikanern, Iren, einen Deutschen, den Gernot, von der TU Göttingen, kennengelernt.
- Erfolgreich nachdem Essen die erste Erasmusparty überlebt. Dort noch mehr Menschen getroffen. Faktisch ist es auf solch Partys laut, sehr laut, noch lauter. Jeder schreit und kreischt, gemischt mit ner Menge Alkohol und musikalischer Hintergrundbeschallung ist es dennoch irgendwie lustig.
- Erfolgreich habe ich Dinge über den Ablauf des “Studiums” hier erfahren. It’s gonna be a great fun for all of us. ;) In aller Kürze: jede Woche ein Kurs mit einem Thema, dieser geht exakt 3 Tage, mit “Abschlussprüfung”, der Rest der Woche ist frei. Jede Woche mittwochs ist Partytag, so sagte man mir.
- Erfolgreich mich in Englisch und einfachstem Französisch unterhalten. Wobei mir die Illusion zerstört wurde, man würde gut französisch lernen. Wohl eher sei man nachher in Englisch fitter.
- Erfolgreich gegen 3 Uhr nachts Camille, keine Französin, sondern Kanadierin und Praktikantin im International Office, wach gemacht, damit sie mich in die Wohnung lässt, da ich keinen Schlüssel habe, und keinen bekommen werde..

Erster Tag

Will keine großen Texte verfassen.. daher das Wichtigste in Stichpunkten.

Reise und Ankunft
- Rucksack (107l): 30kg, Tasche: 15-20kg, Essenbeutel: 1t ;)
- 11 Stunden Zugfahrt, ohne größere Vorkommnisse.. Naja, beim letzten Zug wär ich fast ne Haltestelle zu zeitig ausgestiegen, hab’s aber noch rechtzeitig vor der Abfahrt des Zugs bemerkt und bin wieder eingestiegen.
- Die Strecke zwischen Gare de l’Est und dem du Nord kann man ohne Probs laufen.
- Wurde herzlich willkommen geheißen von Camille, Christophe und Laurence – alles Mitarbeiter vom International Office.
- Habe eine Willkommenstasche bekommen, mit einem angeblichen Stadtplan, der natürlich nicht dabei ist.. und die Broschüren die darin sind wurden mir auch irgendwie schon zugeschickt – nuja.

Wohnsituation
- Da das Wohnheim überbucht ist, sollte ich die ersten drei Wochen zu einer Gastfamilie, die heute natürlich abgesagt hat.
- Schlafe nun auf der Couch in der Wohnung von Camille. Die Couch ist ausklappbar, es fehlt jedoch eine Zudecke für mich. Werde meine beiden Handtücher als Decke nutzen. Yeah.
- Das Klo spült nicht. Fällt mir natürlich erst auf nach dem der Obama im weißen Haus ist. OMG und WTF zusammen!!

Internet
- Läuft. Allerdings wird hier alles über nen Proxy geschleift, der’s tunneling bisher relativ hartnäckig unterbindet. Ergo: kein Instant Messaging, kein Mailprogramm (nur Webbasierend), kein Video- und oder Audiochat. VPN der TUD verbindet daher natürlich auch nicht. Hoffe das wird irgendwie, werde mich morgen schlau machen.

Sprache
- Ab und an hör ich schon ein paar Wörter heraus, mit’n sprechen habert’s aber noch ganz schön. Im Moment spricht jeder Englisch mit mir.

Studium
- Morgen ist 20 Uhr Studenten-Willkommens-und-Abschieds-Essen. Lerne morgen die die gehen und die die mit mir hier sind kennen, ansonsten hab ich morgen frei.