Monthly Archive for September, 2009

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Aus dem Leben eines ganz normalen Apple-Users…

Ich möchte heute einmal von einem Ereignis berichten, was sich mittlerweile 10 Monate hinzieht und sich direkt mit der Firma Apple (die ja fast jeder der hier Vorbeischauenden in irgendeiner Art Gerät nutzt) beschäftigt.

Es fing an einem Monat nach dem Kauf (November 2008)des neuen Apple Macbook (was es so schon gar nicht mehr gibt). Die Airportkarte des Gerätes gab seinen Geist auf. Da ich zufällig im Dezember letzten Jahres einen Freund in München besuchte, nahm ich das Gerät mit und schaffte es dort in den Laden. Die schauten sich das ganze an und rieten mir zur Reparatur. Gut ich wieder in Dresden, hab ich Frank mal drüberschauen lassen. Aber auch er konnte leider nichts tun. Somit ging ich Ende Januar nun zu Cyberport und ließ es dort “reparieren”. Die reparatur bestand darin mir zu sagen, dass kein Fehler vorliegt und ich doch bitte OS X neu aufspielen solle. Okay, mei, Apple einfach aber gut. Vielleicht hilfts ja. Is ja schließlich kein Windoof-PC. Aber nichts tat sich. Ich wieder hin, erklärt, zu Reparatur. Eine Woche später kam das Gerät zurück. Ausprobiert, jawoll…geht wieder. 2 Wochen später crasht die Karte wieder. Ich einen Hals bekommen. Wieder hin. Wieder zur Reparatur. Tausch von Logicboard, Airportkarte und Airportantenne. Nach einer Woche Reparatur Book zurück bekommen. Ging wieder 2 Wochen, dann wieder gecrasht. Verflucht!!!

Nun ja der Umzug nach München kam. Andere Dinge waren wichtiger. Im August war es wieder so weit und ich dachte mir, bevor die Garantie weg ist, gehste nochmal. Also dem Geniusbar-Trottel (Warum Trottel? Später!) das ganze Problem wieder geschildert. Alles gezeigt und demonstriert (weitere Fehler waren zwischenzeitlich: Heiß werden beim CD brennen, Film gucken, Im Internet surfen…). Er hat das auch alles schön auf englisch aufgenommen. Nach 9 Tagen bekomm ich das Gerät zurück, mit der Bemerkung: Wir haben die Airportkarte getauscht. Das war alles???? Wozu hab ich dem Genius-Klaus das alles dann gezeigt? Weils lustig is? Ich wusste, in 14 Tagen bin ich wieder dort. Und richtig. Nach 14 Tagen war wieder Pustekuchen mit Wlan surfen. Ich wieder hin un mal nach meinem Garantie Recht gefragt, zwecks Umtausch. Oh selten hat man sich so gesträubt wie die Apple-Mitarbeiter dort im Store. Das ging von “das ist ja eine Komponente die das System nicht wirklich beeinflusst”… ?!?!?… bis zu das Gerät ist ja nicht mal hier gekauft. Scheisse mann verkauft ihr die Dinger oder sind das dort unten silberne Bananen? Und reparieren kann man die hier auch nicht oder wie? Ich hatte keinen Bock mehr seinen Rat zu befolgen und das Book wieder reparieren zu lassen. Ich rief bei Apple direkt an und wollte eigentlich nur bestätigt wissen, wie oft die Airportkarte mittlerweile getauscht oder repariert wurde. Denn ich war bereit das ganze anwaltschaftlich klären zu lassen. Wozu hab ich eine Rechtsschutz-Versicherung? Der Support-Mensch hörte sich da an, und stellte mich zu seinem Vorgesetzten durch. Nach 20 Minuten Warteschleife. Der hörte sich das auch wieder an und fragte dann: “Sie haben seit 10 Monaten kein funktionierendes Wlan?” “Ja” Das geht so nicht, das Gerät wird getauscht”. Ja warum nicht gleich so? Warum geht das nicht im Laden? Hätte der Genius-Klaus das nicht auch erfragen können? Das Ende vom Lied ist, das mein altes Book abgeholt wird und ich ein frisches, neues MacBook Pro bekomme. Aber mal ehrlich, wie hättet ihr reagiert?

Mit dem Tandem nach Prag.

Genau so. Los geht’s morgen früh 6:30 Uhr.

Gregor und ich werden innerhalb eines Tages mit einem Tandem nach Prag fahren. Es sind ca. 200km die es abzuradeln gilt. Damit es nicht langweilig wird, immer fein an der Elbe, so lange wie möglich, entlang, die Natur genießen.

Via Twitter könnt ihr dem Event live bis zur Grenze folgen.. wir melden uns dann morgen Abend aus Prag mit einer Zusammenfassung des Tages.

Arte – Die schönsten Küsten Frankreichs

Arte wieder. Eine Dokumentation, schon wieder. Aber der geneigte Leser wird das Thema bereits erahnen.

Richtig! Es geht um die Region, in die es mich im Frühjahr 2010 verschlägt.

So ungefähr. Um genau zu sein, ist es nur eine der drei die vorgestellt werden: die Picardie. Da sämtliche Reiseführer für die einzelnen Region Frankreichs, die mir bisher über den Weg gelaufen sind, die Picardie aussparen, muss ich mir eben selbst Material zusammensuchen.

Der Anfang macht hiermit dieser Film, der ein paar wunderschöne Naturaufnahmen, speziell der Küste (wer hätte es gedacht), zeigt. Ich hoffe, ich werde ein, zwei der gezeigten Orte besuchen können.

Nehmt euch 43 Minuten Zeit eures Lebens und schaut euch die Doku auf Arte+7 an.

Verstärkung

Wie man unschwer am vorherigen Post erkennen kann, gibt es hier nun Verstärkung.

Meine Damen und Herren!

Begrüßen Sie recht herzlich mit mir… Ronny, der “Korrespondent” aus der bajuwarischen Hauptstadt!

Servus vom Weißwurschtäquator…

So, einige haben mich schon vermisst, andere nicht (egal, hier bin ich wieder). Damit ihr mal einen Eindruck vom Leben im “Ausland” bekommt, werde ich in unregelmäßigen Abständen ein wenig posten. Mal mehr, mal weniger interessant. Also wie beim Frank. :D

Erste Lektion: hier sagt man nicht Tschüss oder Tschau, oder “geh mit Gott aber geh”, hier reicht ein Pfüeti. ;)

In diesem Sinne,

Pfüeti

Arte – Welcome to the 80s

Es sind die seltenen Ausnahmen, zu denen man sich die gute alte Glotze zurück wünscht. Das Kleinod, zwischen dem ganzen Unnützen im Programm, bei denen man sagt, ja, dafür würde ich gern GEZ, oder ähnliches, zahlen.

Eine solche Perle lief auf Arte. Eine 6-teilige Dokumentation über die Musik der 80er Jahre des letzten Jahrtausends – Welcome to the 80s.

Durch Zufall zappte ich in “Rap, Breakdance & Graffiti” und war ganz angetan. Letzten Freitag, mal wieder zufällig vor der Röhre, erwischte ich den letzten Teil der Serie “House-Nation & Acid Parties” und konnte sie von Anfang bis Ende schauen.

Die Doku ist gut gemacht, nicht auf Sensation getrimmt, noch übertrieben dargestellt. Mit vielen Interviews damaliger Akteure, wurde u.a. deren Musik, deren Wurzeln, sowie deren potentielle Nachfolger aufgezeigt. So bekommt man ansatzweise die Stimmung, die Leidenschaft der Künstler der jeweiligen Subkultur gut mit.

Ich war erstaunt, wie viel Einfluss die Musik auf die heutige ausübt, wie viel gute(!) Musik es damals gab. Nein, nicht die, die im Radio als das Beste aus den 80igern angepriesen wird. Was damals Underground war, firmiert heute als Mainstream und ist gesellschaftsweit anerkannt. Warum auf diesen Jahrzehnt so schlecht geredet wird, kann ich nicht (mehr) nachvollziehen. Diese Dokumentation hat das Potential einiges besser zu erklären, zu berichtigen, nämlich das, was andere  ”Supershows” als angeblich das Beste von Damals(r) einem versuchen zu verkaufen.

Leider gibt es “Welcome to 80s” nicht als VoD, respektive ist es nicht in der Mediathek von Arte vorhanden. Allzu gern würde ich mir alle Teile anschauen. Ich hoffe, dass dieser Zustand schnellstmöglich korrigiert wird. Sollte wem von Euch die Doku über’n Weg laufen, gebt mir bitte Bescheid!

So, und um Euch den Mund auf die Dokumentation wässrig zu machen, gibt jetzt es eines meiner Lieblingslieder (allein das Wort schon), bei dem ich nicht wusste, dass das Original aus den 80ern ist, zum Vergleich mit der “Reinterpretation” aus dem Jahr 2003.

Rhytim Rhytim – Strings of Life, 1987

Soul Central – Strings Of Life, 2003

Design ‘09

Fertig!

Nachdem ich heute gegen 4 Uhr in der früh endlich das Grobdesign meines Schriftzugs fertig hatte, sind soeben die letzten Feinheiten ausgebessert wurden.

Die letzten Wochen war ich mehr oder weniger intensiv auf der Suche nach einem besseren Theme für Wordpress als K2, dachte zwischenzeitlich Sandbox wäre besser, aber, nope, es kommt nix ran.

Nun sieht das ganze wieder schmuck aus und es kann weiter gehen im Programm.. :)

Postkarten 2009

Diesen Sommer waren bisher drei Urlaubspostkarten in meinem Briefkasten. Reihenfolge: zeitigster Poststempels.

Vielen Dank an Anja, Claudia und Sören!

Erasmus 2010 – #1

Die Geschehnisse so weit.

Mitte August bewarb ich mich offiziell am Lehrstuhl für Quantitative Verfahren, insb. Ökonometrie für einen der heißbegehrten Restplätze für ein Auslandsstudium mit dem ERASMUS-Programm.

Das Land war von Anfang an meine Qual der Wahl. Ursprünglich sollte es einmal Großbritannien werden. Aufgrund einer unglaublich hohen Anzahl an ERASMUS-Vereinbarungen unserer Fakultät, der damit einhergehenden unglaublich großen Anzahl an freien Plätzen (ca. 3-4), und den damit mit sich bringenden hohen Voraussetzungen für solch begehrten Platz ließen dies Land für mich in weitere Entfernung rücken.

Im Laufe meines Studiums unterhielt ich mich mit mehreren Leuten die bereits im Ausland waren und mit dem Schwärmen nicht mehr aufhören konnten. So erfuhr ich, dass es zB relativ einfach sei nach Frankreich zu gehen, da es anscheinend viele Studenten gibt, die etwas vorurteilsbelastet sind. Frankophobie?

Nach längerer Zeit des Überlegens entschied ich mich für Frankreich.

Gestern Mittag bekam ich elektronisch Post:

vor einiger Zeit bewarben Sie sich auf einen der Restplätze für ein Auslandssemester in Frankreich.
Wir freuen uns, Ihnen einen Platz an der ESC Amiens anbieten zu können.

Falls Sie diesen annehmen möchten, bitten wir um eine kurze Mitteilung.

Gesagt. Getan.

Meine nächsten Schritte sind nun die formale Bewerbung bei franz. Partneruniversität, sowie den ganzen möglichen finanz. Beihilfen. Spätestens Mitte Oktober ist Abgabe. Und dann gibt’s auch hier weitere Informationen dazu.