Burial kennt keiner. Im wahrsten Sinne des Wortes. Dieser Künstler hält Privatsphäre für noch wichtiger als Daft Punk und so ist alles was die Welt von ihm weiß sein Künstlername, eben Burial.
Der Grund ist ein ehrenwerter: seine Musik soll für ihn sprechen und nicht er über seine Musik. Quasi: Burial gegen den üblichen “Toller-DJ”-Personenkult.
Genretechnisch wird Burial von den anerkannten Fachleuten dem Dubstep zugeordnet, einer Mischung aus 2step/UK Garage und Dub Reggea. Beschreibender, so finde ich, trifft es: düster, abstrakt, atmosphärisch, fast melancholisch und – natürlich – elektronisch – aber ist ja kein Musikgenre. ;)
Um sich einen Eindruck zu verschaffen, lohnt es sich kurz einen (suchenden) Blick auf YouTube zu werfen.. und siehe da, aus seinem neusten Album “untrue” kann man sich in voller Länge “Raver” und “Archangel” anhören.
Sein Stil, ein äußerst erfolgreicher, wie sich herausgestellt hat, spricht für sich..
Für Bloc Party hat er “Where Is Home” remixed (zu finden auf der Flux-EP), für den Sänger von Radiohead Thom Yorke durfte er Hand an “And It Rained All Night” anlegen.
Und das was dabei herausgekommen ist, ist einfach wunderbar.
Wer Geschmack gefunden hat, dem empfehle ich, sich “untrue” und sein Erstlingswerk “Burial” zuzulegen. Qualität ist garantiert!
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