Mit Hydro!
8400. Selbst?
à présent à l'étranger
Wer jetzt sonst was dachte.. weit weit gefehlt. ;)
Also, Kundin steht mit Freundin an der Kasse, sagt so zu mir: “Ich seh grad nix”…
Ich: ???
Kundin: “Ah, jetzt.. geht’s wieder.”
Ich nenn ihr den zu bezahlenden Preis.. sie gibt mir ne Saturn-Gutscheinkarte und 2 Euro.
Freundin nimmt Kundin in Arm, die langsam immer weißer wird und sich immer mehr über die Theke lehnt.
Ich: “Geht’s noch?” (Im Sinne von: Alles in Ordnung?)
Freundin: “Ich bin Krankenschwester, alles ok”
Ich: “Na gut”
Kundin wird kreidebleich.. und sackt zusammen.. und da war es. Mein erstes Mal:
Die fulminante Marktdurchsage “Ein Ersthelfer an Kasse 7!”.. gut, so brachial wie’s hier jetzt steht, war’s dann doch nicht, weil ’s war ja das erste Mal, daher noch unsicher, aber beim zweiten Mal.. dann geht’s ab. Mit zackigem Befehlston, dass einem das Mark in den Knochen gefriert. ;)
Da lag sie nun, die Kundin, im Kassengang und ihr war die Situation sichtlich peinlich, da sie selber Krankenschwester war, also immer noch ist, weil rot weiß im Gesicht. Ihre Freundin hält ihr die Beine hoch und die Ersthelfer kamen dann auch so langsam an, konnten aber nicht mehr viel machen, da sich der Kreislauf langsam wieder aufrappelte.. Tja, was war los?
Die Gute war Blutspenden, 2 Stunden vorher und bekam dafür nen Einkaufsgutschein für Saturn um Wert von 20,- €. Danach nix Gegessen/Getrunken, bzw. zu wenig von allen und da war er.. der Kreislauf.. im Arsch.
Nach ‘ner Weile konnte sie wieder aufstehen und sich im Service weiter erholen und ich.. ich bekam später zu hören, ich solle doch die Mädels nicht an der Kasse schwach machen..
Tja, so war das… mein erstes Mal!
Ein Mann. Eine Loopstation. Unendlich viele Songs.
Von Andreas (aka x-storm) habe ich schon mehrmals empfohlen bekommen, mir doch mal Kuechenmeister anzuhören, bzw. ihn und seine Show live zu erleben.
Bisher fand ich das Gesamtkonzept, Andreas’ Aussagen nach macht der Mann mit Küchenutensilien Musik, nicht wirklich überzeugend. Wenn ich aufwasche/koche/in der Küche rumhample erzeuge ich mit meinem Geschirr bzw. mit dem, was sonst noch in meiner Küche rumsteht auch Töne, doch nach Musik klang das nie.. daher, in Subsumtion, kann das, was ich an “Musik” erzeuge, sicherlich bei einem anderen auch nicht wohlklingend sein. ;)
Doch Andreas ließ nicht locker. Diese Nacht kam eine Mail von ihm mit einer Video-Empfehlung. Da gerade Prüfungsseason ist, jeder Student also Zeit en-masse hat, so auch ich ;) schaute ich mir das 10-minütige Video an und muss sagen: Nicht schlecht!
Diese freie unkonventionelle Art Musik zu erzeugen, quasi “mit sich selbst jammen” ist bei ihm sehr angenehm und macht definitiv Lust auf mehr.
Hat vielleicht aber auch den Nachteil, dass wirklich alles Unikate sind, ergo nix für die Nachwelt bzw. zur Tiefenanalyse für daheim entsteht.
> Kuechenmeister@Hobnox
(ab Minute 3:50 bis Minute 5 kann man die Boxen schon mal lauter drehen)
[via Andreas]
Vom Herrn Pferdefluss (nicht lachen, selbstgewählter Name im StudiVZ) bekam ich heute folgenden Tipp..
Jedem Student steht es frei sich für ein Stipendium zu bewerben. Und jetzt der Tipp: es gibt für Studenten ein so genanntes Lesestipendium. Ein Pate der Wirtschaft finanziert einem Studenten, seiner Aussage hin nach 2 Jahre, laut Webseite ein bis zwei Jahre, die Gebühr für das Abo einer Tageszeitung.
Die Webseite gibt Aufschluss über eine Bedingung, die mich persönlich davon abgehalten hat mich spontan zu bewerben:
“[...] weder Anspruch auf eine bestimmte Zeitung [...]“.
Schaut man sich die “Auswahl” der Tageszeitungen an: Die Welt, Süddeutsche Zeitung, Neue Zürcher Zeitung, Handelsblatt, VDI-Nachrichten, Münchner Merkur und nimmt oben genannte Bedingung hinzu, erhält man dann wahrscheinlich im Best-Case (als WiWi-Student) das Handelsblatt (welches ich ja nun schon im Abo habe) und im Worst-Case den Münchner Merkur (WTF?).
Nun, prinzipiell eine gute Sache, für Studenten ohne Abonnement einer der aufgeführten Zeitungen, sich zu bewerben. Für mich jedenfalls nicht relevant.
Sollte wer der mitlesenden Studenten sich bewerben und eine Zeitung erhalten, freue ich mich sehr über einen Erfahrungsbericht!
Folgendes kam grad reingetickert..
eine nachricht erreichte mich gestern, die ich gedachte, weiterzugeben – an dich … na ja, und alle leute des gepflegten kaffee-und milchgeschmacks.
ab 2009 gibts n starbucks in dresden. das unglaubliche wird wohl dann doch wahr. gegenüber von karstadt – in diesem neuen shoppingmall.
und ja, ich habe verlässliche quellen.
Un-un-unglaublich.
Bereits 2009(!) ist’s soweit.. kann ich ja fast schon die Tage zählen..
Auf der einen Seite ist es absolut lächerlich wie lange es dauert, dauern wird/gedauert hat.. auf der anderen Seite: juhu – endlich!
Elektronische Musik mit Kaugummi erzeugen ist unmöglich?
Falsch!
Mit dem Bubblegum Sequencer ist es ziemlich einfach und intuitiv toll klingende Tonkombinationen zu erzeugen. Einfach eine bunte Kugel auf ein Holzbrett mit Löchern legen und der Rechner erzeugt in Echtzeit den passenden Ton.
Student müsste man sein, da kann man sich mit so tollen Dingen beschäftigen. ;)
Hier am 17.7.2008 für ab 36,75 € live zu erfahren. [via]
Wenn nur diese Ungewissheit wegen Prüfungen nicht wäre, würde ich sagen, ist’s ein Pflichttermin!
Naja, um ehrlich zu sein aber erst nach dem vierten Anlauf.. rutsch dauernd von den Tasten weg.. :/ da ginge sicherlich noch mehr.
Burial kennt keiner. Im wahrsten Sinne des Wortes. Dieser Künstler hält Privatsphäre für noch wichtiger als Daft Punk und so ist alles was die Welt von ihm weiß sein Künstlername, eben Burial.
Der Grund ist ein ehrenwerter: seine Musik soll für ihn sprechen und nicht er über seine Musik. Quasi: Burial gegen den üblichen “Toller-DJ”-Personenkult.
Genretechnisch wird Burial von den anerkannten Fachleuten dem Dubstep zugeordnet, einer Mischung aus 2step/UK Garage und Dub Reggea. Beschreibender, so finde ich, trifft es: düster, abstrakt, atmosphärisch, fast melancholisch und – natürlich – elektronisch – aber ist ja kein Musikgenre. ;)
Um sich einen Eindruck zu verschaffen, lohnt es sich kurz einen (suchenden) Blick auf YouTube zu werfen.. und siehe da, aus seinem neusten Album “untrue” kann man sich in voller Länge “Raver” und “Archangel” anhören.
Sein Stil, ein äußerst erfolgreicher, wie sich herausgestellt hat, spricht für sich..
Für Bloc Party hat er “Where Is Home” remixed (zu finden auf der Flux-EP), für den Sänger von Radiohead Thom Yorke durfte er Hand an “And It Rained All Night” anlegen.
Und das was dabei herausgekommen ist, ist einfach wunderbar.
Wer Geschmack gefunden hat, dem empfehle ich, sich “untrue” und sein Erstlingswerk “Burial” zuzulegen. Qualität ist garantiert!
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