Bereits 7:30 Uhr als mein Mobiltelefon mich sanft aus meinen Träumen riss – Anmerkung: in seiner natürlichen Funktion als Wecker – ahnte ich bereits, dass dieser Freitag nicht sonderlich gut verlaufen wird. Die Schwerkraft, die sich über Nacht wahrscheinlich stark in ihrem Wert vergrößert hatte, gelang es erfolgreich meine Augenlider geschlossen zu halten. Dem 7:30 Uhr-Klingeln, folgte das 7:40 Uhr-Klingeln, dem das 50er… 8:10 Uhr war es dann so weit, dass die Augen von allein offen blieben..
9:20 Uhr nach zwei Wochen warten endlich die Auflösung.
Der ganze geplante Einsatz HERBs ist an administrativen Dingen – ich glaube so waren seine Worte – gescheitert. Statt der 6-7 Personen die sich in der damaligen VL gemeldet hatten, war der Anteil derjenigen Personen die mehr als 35 Punkte, aber weniger 40 hatten, anscheinend doch etwas größer – O-Ton HERB: “So 500″ (Jaja). HERB wird, nachdem er die wahre Anzahl erfahren hat, schlicht und einfach die Lust vergangen sein. Bzw., was fast mehr Sinn macht, das PrAmt wird ihm da auch einen Riegel vorgeschoben haben: Ohne Einspruch keine Individualkorrektur, ergo bestehen.
Nun ja, heißt wohl für mich, ein Fach mehr, für welches es zu lernen gilt und damit bestanden werden muss. ‘s werden fröhliche Weihnachten für mich. ;)
12:40 Uhr Mensa. Ich such mir mein Wunschessen des Tages – Quarkkäulchen mit Apfelmus – auf den Monitoren der Mensa heraus und stell mich an der längsten Schlange an.. warte und warte.. und merke oben an der Essensausgabe.. Hui, Pommes und Schnitzel, da stand ich wohl verkehrt an.
Damn it.
12:50 Uhr (oder so) endlich im richtigen Aufgang beim richtigen Essen verpeil ich’s und vergess den Zucker mir über die Quarkkäulchen zu streuen, stell es aber erst fest, als ich schon saß und auf den Teller meines Gegenüber starrte.
Auf dem Umweg über die Stadt nach Hause (diesmal freiwillig), zeigt die Abfahrtstafel an der HS Prager Str. das Eintreffen der 12 in einer Minute an. Ich schau in Richtung Striezelmarkt, seh die alte Tatrabahn, typischerweise eine 12 oder 10, angegurkt kommen und beweg mich gen nächst besseren Einstiegsmöglichkeit, also nach vorn um in den ersteren der beiden Wagons einsteigen zu können. Steige ein, setz mich hin, freu mich sitzen zu können.. Am Postplatz kam ein Krankenwagen mit Martinshorn stadtauswärts angebraust, biegt rechts in die HS Postplatz ein, also der Seite Richtung HS Prager Str. und düst fröhlich davon. In dem Augenblick als das Auto abbog fuhr auch meine Bahn los.. Ich dachte mir, hö, wieso fährtn der Kunde los, wenn der Krankenwagen gerade über die Gleise abbiegt wo meine Bahn lang fährt.. In dem Augenblick schau ich auf die Anzeige: Hellerau und die Bahn fuhr gerade aus. Jau, saß ich in der 8 und nicht in der 12. Hatte ich ja heute noch nicht.
Die nächste HS bin ich ausgestiegen und zurück zum Postplatz gelaufen..
Schöner Tag, am besten ich bewege mich heute nicht mehr vor die Wohnungs/Haustür. Das kann nur gut für mich sein.
One Comment
so gehts jedem mal. vorallem ne falsche bahn erwisch ich doch 1-2 mal im jahr :/