Monthly Archive for December, 2007

Der letzte Eintrag für 2007

Wie im letzten Eintrag postuliert, melde ich mich noch einmal in diesem sich dem Ende zuneigendem Jahr zu Wort.

Zwei Tage vor Neujahr, wenn nicht gar schon viel eher, ist es auch regelmäßig an der Zeit für diverse Jahreslisten und sonstige Rückblicke auf Highlights des vergangenen Jahres.. vergesst es! Nicht bei mir. Stattdessen werde ich die Dinge “auflösen”, die ich meine, hier noch erwähnen zu müssen.

Zeit ist bei mir inzwischen zum Luxusgut avanciert. Ich habe so viele Dinge zu erledigen, wobei die universitären Sachen die meiste Zeit in Anspruch nehmen, danach folgend auf Platz 2 die Arbeit.
Uni… da wären zB das Nacharbeiten der Fächer die ich aufgrund der Prüfungsvorbereitung im Dezember vernachlässigt habe, die (in Zukunft) vertiefte (tägliche) Vorbereitung auf Privatrecht, sonst bin ich demnächst den Studentenstatus los, die allgemeine Prüfungsvorbereitung der anderen verbliebenen Fächer, …, und kaum hebt man den Kopf aus den Büchern/Skripten und blickt zum Fenster raus, ist Frühling.

Im Frühling ‘08 werde ich eine Woche lang, Mitte KW 13 bis Mitte KW 14, allein in der Türkei urlauben. Ich bin gespannt wie es wird, ihr werdet’s erfahren, hoffe ich.

Themenwechsel: Arbeit und Recht.
Dazu gibt es eine sehr interessante Vorlesung an der TU Dresden und für mich demnächst eine neue Lebenserfahrung. An dieser Stelle möchte ich nur kurz anmerken, dass mir die Beratungshilfe vom Amtsgericht gewährt und der dazugehörige Berechtigungsschein bereits ausgestellt wurde.
Weitere Schritte in diesem Kapitel werde ich im nächsten Jahr einleiten, logisch, jedoch hier nicht mehr darüber berichten, zumindest solange alles in der Schwebe ist.

Ich bin dann durch, glaube ich, und was bleibt mir an dieser Stelle anderes übrig, als Euch einen geruhsamen Start ins Jahr 2008 wünschen – möge es ein erfolgreiches werden!

Take care.

Fröhliche Weihnachten!

Geehrte Leserin, geehrter Leser,

in Anbetracht der bevorstehenden gesetzlich-religiösen Feiertage verabschiede ich mich von Ihnen exakt für diesen Zeitraum.
Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit im Kreise Ihrer Lieben, genießen Sie die sinnliche Zeit der Ruhe um mit vollster Kraft den Endspurt des Jahres 2007 meistern zu können.

Mit freundlichen Grüßen verbleibend

Der Autor

Weihnachtsmärkte

Dieses Jahr war das erste in dem ich es partout nicht geschafft habe einen der beiden Weihnachtsmärkte zu besuchen. Zwei Prüfungen und eine gute Auslastung auf Arbeit machten es gerade zu unmöglich.

Nun ja, wahrscheinlich werde ich nix verpasst haben.. nächstes Jahr dann wieder (nicht). ;)

Bescherung

Heute war der letzte Arbeitstag vor Weihnachten und Bescherung auf Arbeit. Jeder Mitarbeiter durfte eine Losnummer ziehen – Nr. 17 bei mir – und sein Geschenk (der Industrie – O-Ton Personalchef) in Empfang nehmen.

Ich hatte wahrliches Glück mit meinem Los, denn ich habe u.a. eine Bibel, genauer die Benedikt-Bibel, geschenkt bekommen. Ich bin jetzt also offiziell auch Papst – endlich! ;)
War dann doch eben grad etwas überrascht als ich den Preis von knapp 40€ sah… gut, dass ich für dieses Buch absolut gar keine Verwendung habe, aber erstmal haben…

Weiterhin war ein Mousepad dabei, gleich an Gregor weiter verschenkt, ein Weißburgunder – Jahrgang 2005 aus Württemberg, Lexmark-Socken Größe unbekannt, Farbe weiß, ein Mikrofasertuch(?) mit dem Saturntypischen Font und dem Spruch “Liebe Deine Technik”, ein aufblasbarer Badeball, ein Handyanhänger in Form eines im Dunkeln leuchtenden Bären sowie 2 Schweißbänder der Fa. SonyEricsson.

Mit den Geschenken kann ich zwar so gut wie nix anfangen, aber die Geste find ich sehr gut.

Nicht mein Tag…

Bereits 7:30 Uhr als mein Mobiltelefon mich sanft aus meinen Träumen riss – Anmerkung: in seiner natürlichen Funktion als Wecker – ahnte ich bereits, dass dieser Freitag nicht sonderlich gut verlaufen wird. Die Schwerkraft, die sich über Nacht wahrscheinlich stark in ihrem Wert vergrößert hatte, gelang es erfolgreich meine Augenlider geschlossen zu halten. Dem 7:30 Uhr-Klingeln, folgte das 7:40 Uhr-Klingeln, dem das 50er… 8:10 Uhr war es dann so weit, dass die Augen von allein offen blieben..

9:20 Uhr nach zwei Wochen warten endlich die Auflösung.
Der ganze geplante Einsatz HERBs ist an administrativen Dingen – ich glaube so waren seine Worte – gescheitert. Statt der 6-7 Personen die sich in der damaligen VL gemeldet hatten, war der Anteil derjenigen Personen die mehr als 35 Punkte, aber weniger 40 hatten, anscheinend doch etwas größer – O-Ton HERB: “So 500″ (Jaja). HERB wird, nachdem er die wahre Anzahl erfahren hat, schlicht und einfach die Lust vergangen sein. Bzw., was fast mehr Sinn macht, das PrAmt wird ihm da auch einen Riegel vorgeschoben haben: Ohne Einspruch keine Individualkorrektur, ergo bestehen.
Nun ja, heißt wohl für mich, ein Fach mehr, für welches es zu lernen gilt und damit bestanden werden muss. ’s werden fröhliche Weihnachten für mich. ;)

12:40 Uhr Mensa. Ich such mir mein Wunschessen des Tages – Quarkkäulchen mit Apfelmus – auf den Monitoren der Mensa heraus und stell mich an der längsten Schlange an.. warte und warte.. und merke oben an der Essensausgabe.. Hui, Pommes und Schnitzel, da stand ich wohl verkehrt an.
Damn it.

12:50 Uhr (oder so) endlich im richtigen Aufgang beim richtigen Essen verpeil ich’s und vergess den Zucker mir über die Quarkkäulchen zu streuen, stell es aber erst fest, als ich schon saß und auf den Teller meines Gegenüber starrte.

Auf dem Umweg über die Stadt nach Hause (diesmal freiwillig), zeigt die Abfahrtstafel an der HS Prager Str. das Eintreffen der 12 in einer Minute an. Ich schau in Richtung Striezelmarkt, seh die alte Tatrabahn, typischerweise eine 12 oder 10, angegurkt kommen und beweg mich gen nächst besseren Einstiegsmöglichkeit, also nach vorn um in den ersteren der beiden Wagons einsteigen zu können. Steige ein, setz mich hin, freu mich sitzen zu können.. Am Postplatz kam ein Krankenwagen mit Martinshorn stadtauswärts angebraust, biegt rechts in die HS Postplatz ein, also der Seite Richtung HS Prager Str. und düst fröhlich davon. In dem Augenblick als das Auto abbog fuhr auch meine Bahn los.. Ich dachte mir, hö, wieso fährtn der Kunde los, wenn der Krankenwagen gerade über die Gleise abbiegt wo meine Bahn lang fährt.. In dem Augenblick schau ich auf die Anzeige: Hellerau und die Bahn fuhr gerade aus. Jau, saß ich in der 8 und nicht in der 12. Hatte ich ja heute noch nicht.
Die nächste HS bin ich ausgestiegen und zurück zum Postplatz gelaufen..

Schöner Tag, am besten ich bewege mich heute nicht mehr vor die Wohnungs/Haustür. Das kann nur gut für mich sein.

BBC Radio 1 + last.fm

Endlich gibt es eine einfache Möglichkeit die Musik die man auf BBC Radio 1 hört fleißig zu scrobbeln..

Bin begeistert.

How Many Five Year Olds …

.. Could You Take in a Fight?

“Nur” 18.

Und selbst?

Motivation

Wenn man die Headline “Affen rechnen fast so gut wie Studenten” früh im RSS-Reader liest, ohne den wahren Inhalt des Text zu kennen, wirkt das, betrachtet an den Klausuren, die ich bisher so lösen durfte, doch etwas demotivierend.

;)

First Come – First Served

oder: Wie eine Freundschaft zerbricht.

Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich über dieses Thema hier ein Wort verliere, oder ob ich es doch nicht lieber sein lasse und es für mich so verarbeite.
Wie ihr lesen könnt, habe ich mich für erstes entschieden.

Was hat eine Freundschaft mit “First Come – First Served” zu tun?
Kann, nein, muss man Freundschaft in Systeme/Modelle verpacken und sie als verbindlich betrachten?

Warum ich darüber schreibe?

Eine knackige Antwort wäre: Das Thema liegt mir sehr am Herzen, denn es stimmt mich auf eine Art und Weise traurig und nachdenklich.

Freundschaft ist für mich, wie Familie, absolut wichtig.
Wobei ich differenziere. Nicht jede Bekanntschaft ist ein Freund.

Auf Freunde kann ich mich verlassen, in guten, wie in schlechten Zeiten. Sie akzeptieren mich, so wie ich bin. Brauche ich Hilfe, kann ich mich zu 101% darauf verlassen, dass ich eine helfende Hand, ein offenes Ohr, moralische Unterstützung, Ratschläge “zur Verfügung” gestellt bekomme und umgedreht ist es genauso.

Da ich meine Freunde an einer Hand abzählen kann, gilt eindeutig Klasse statt Masse. Wobei ich meine Freunde nicht regelmäßig sehe, mit unter sehr selten gar, aber das unsichtbare Band der Verbundenheit ist stets bei Zusammenkommen fühlbar vorhanden. Das erfüllt mich mit Freude und irgendwo auch mit Stolz.

Ergo mein kleiner Freundeskreis hat eine äußerst hohe Priorität für mich. Dies äußert sich u.a. darin, dass ich für einen Freund alles stehen und liegen lasse und meine Aufmerksamkeit, wenn er zB. fragt ob ich Zeit habe, ihm widme. Andersrum habe ich es eigentlich stets genauso erlebt. Klar es kann vorkommen, dass mal wer verhindert ist, aber dann dauert es nicht lange und die Sache ist nachgeholt.

Freundschaften entstehen nicht von heute auf morgen, sie bedürfen einer Menge Gemeinsamkeiten, sehr viel Vertrauen und nicht wenig Zeit, schließlich sind sie mein Sicherungsnetz, wenn mein Leben mal aus den Fugen geraten sollte.

Wenn ich jemand zu meinen Freunden zähle, erwarte ich von ihnen das gleiche, bzw. ein ähnliches Verhalten. So wie ich mich eben auch selbst meinen Freunden gegenüber verhalte.

Hier komme ich zum oben genannten Prinzip des “First Come – First Served”.
Zum ersten Mal in meinem bisherigen Leben bekam ich zuhören, dass jemand seine Freunde und Bekanntschaften nach dem “First Come – First Served”-Prinzip behandelt.
Kurzum, diejenige Person, die sich zuerst meldet, bekommt die eigene freie Zeit zur Verfügung gestellt – abstrakt gesprochen – wer zu spät kommt, muss warten. Jeder wird gleich behandelt.

Diese Stelle ist für mich ein extremer Konfliktpunkt mit der ich nicht klar komme.
Ich dachte, ich werde genauso behandelt, wie ich die Person behandle, da ich sie zu meinen Freunden zähle, doch dem war nicht so. Ich durfte die Erfahrung sammeln eingereiht zu werden in einen immer größer werdenden Freundes/Bekanntenkreis. Da ich mitunter spontan bin, doch andere “sich eher angestellt” hatten, damit eher “bedient” wurden, habe ich mehrmals Absagen auf meine Frage nach freier Zeit hin erhalten. Nicht dass ich es nicht mehrmals probiert hätte, aber irgendwann gab ich auf zu fragen.

Nun, dieses Thema bringt nun anscheinend meine Freundschaft mit dieser Person zu Bruch. Ich freue mich, wenn ich gefragt werde, ob ich Zeit mit demjenigen verbringen möchte. Ich sage stets zu, doch dann kommt dieser Gedanke, dass ich eigentlich nur Glück hatte einen freien Zeitschlitz erhalten zu haben, ergo niemand vor mir da war, und ich mal an der Reihe bin. Das zieht meine Laune derart in den Keller, dass ich dieser Person in meiner sonst eigentlich lockeren und fröhlich spassigen und bösen Art, welche bekannt ist und geschätzt wird, nicht gegenüber treten kann. Ich verhalte mich dann sehr mürrisch und zugeknöpft, eben schlecht gelaunt, was wiederum nicht auf Gegenliebe stößt.

Nachdem ich diese ganze Situation penibel durchdacht habe und jetzt darüber schreibe, sprach ich die Person auf dieses Thema “FC-FS vs. Priorität” an und bekam zu hören, dass ich keine “höhere Priorität” erhalte, verdient hätte, da ich stets schlecht gelaunt sei und mein Verhalten kein Spass macht, ergo die Person keine längere Zeit mit mir verbringen möchte.

Ein Teufelskreis.

Ich habe keine Idee, nicht mal einen wagen Ansatz, wie ich die Sache zum Guten wenden kann. Bekanntlich geht man in Freundschaften durch dick und dünn, doch diesmal ist das Band leider so dünn geworden, dass es zu zerreißen droht.

Ich fände es sehr schade, wenn aus der Freundschaft eine Bekanntschaft wird, die letztendlich irgendwann im Sande verläuft…


Für diesen Eintrags habe ich mir 90 Minuten meines Leben Zeit genommen..
Das Nachdenken über die Situation hat allerdings viel viel länger gedauert.

Die Kommentare sind diesmal abgeschalten. Wer sich dazu äußern möchte, schreibt mir bitte eine E-Mail.

ElfYourself!

Ich wurde geelft. Macht euch selbst ein Bild, wie ich da ab-dance. ;)

via Sebastian