Public Humiliation
Die letzten beiden Tage war “phatte” Promotion für das neue Album einer größeren Deutschen Rockband angesagt. Das Album in Form einer Miniatur-Pizzaschachtel is ein netter Gag, war’s dann aber auch schon – für mich.
Jedenfalls standen an jeder Kasse größere schwenkbare goldene Metallerzeugnisse, inkl. kleiner Kugel im Innenleben, mit rotem Stil für den verantwortlichen Kassierer herum, welches galt bei Erwerb des besagten Albums, aus seiner Ruheposition zubringen, um damit Schallwellen zu erzeugen, die eine Promoterin, verkleidet als Fee, an die Kasse zauberte um dem mittlerweile mit hochrotem Kopf dastehenden Kunden für den Kauf zu danken.
Nette Idee, wenn auch für den Kunden nutzlos, bis auf den Fakt, eben mal vor allen erniedrigt wurden zu sein.
Haha. Ich fand das köstlich!
Die Frage nach der PLZ
Einen Monat vor der Weihnachtssaison muss jeder Kassierer den Kunden nach seiner Postleitzahl fragen. Eine nicht vermeidbare, doch sehr aufwendige (nervige) Tatsache. Das nervige ist nicht die Frage an sich, sondern das Verhalten der Kundschaft.
Kunde: “Warum brauchen Sie die?”
Ich: “Für Marktforschungszwecke” oder “Für statistische Erhebungen”
Kunde: “Habe keine” oder “Bekommen Sie nicht” oder “Nee nee, lass mal” oder “Nee, mich registrieren Sie nicht” …
Bis hier hin, ist es mir so gleich, wie Brot nur Brot sein kann. Doch, wenn man schon die Aussage, aus der man ja einen so extrem großen Rückschluss auf die Person und ggf deren Kaufverhalten schließen kann, bringt und dann mit der EC-Karte zahlt, frage ich mich immer und immer wieder, habt ihr’s Gehirn am Eingang abgegeben? Wolltet ihr, woohoo, super cool sein?
NArgh. Einfach nicht weiter drübernac… Hallo. Die Postleitzahl bitte – danke. Tüt. 24,95 bitte – danke – schüss.
One Comment
naja, zugeben musst du schon, dass die frage nach der plz relativ nervig ist. bin da aber einer der freundlicheren und geb sie an. zahle dafür bar ;)