Hab heute nachmittag mal versucht HDR-Fotografie zu betreiben. Mit bisschen Halbwissen, wie HDR den so ungefähr funktioniert, hab ich meine Kamera+Stativ eingesackt und bin in die Stadt gesprintet um ein “tolles” Bild einzufangen.
Stunden später und nach ewigen Rumrechnen eines zu 100%-ausgelasteten Macs (was btw nervt wie’s Tier), sowie bissl Reglerschieben beim Tone-Mapping, ist dieses (halbwegs vorzeigbare) Bild entstanden:
Zusammengesetzt besteht dieses Bild aus 7 Einzelbildern mit jeweils einer anderen Belichtungszeit. Ich habe, aus Unwissenheit, erstmal fast das komplette Spektrum der angebotenen Belichtungszeiten manuell eingestellt und durchfotografiert. Zum Zeitpunkt des Auslöserbetätigen wußte ich (leider) nicht, dass meine Kamera dieses Feature des “Exposure Bracketing”, welches in sämtlichen How-To’s empfohlen wird einzusetzen, zu deutsch “Belichtungsreihen”, besitzt. Toll. Alles wäre viel einfacher und schöner geworden, natürlich nicht zu Vergessen die Zeit, die ich hätte eingesparen können.
Aufgrund meines fehlenden Wissens ist nun dieses Bild unscharf, die Wolken ziehen vorbei und die Kirche wackelt..
Die nächsten HDR-Bilder werden sicherlich, hoffentlich, besser… wir werden sehen.
Die Belichtungsreihen erzeugen aber normalerweise auch nur 3 Bilder, also manuell machen find ich schon besser - aber logischerweise aufwendiger und bei sich bewegenden Motiven (Wolken) natürlich dadurch ungünstig.
Ich kann bei mir zwischen 3 und 5 Bildern pro Reihe wählen, sowie die Zeit zwischen den einzelnen Aufnahmen einstellen.. macht sich angenehmer, denn das Einstellen der Zeit ist aufwendig und mit ungeschickten Händen verstellt man eventuell das Stativ noch, was wiederum zu verwackelten Bildern führt.
Die 3, 5 Bilder reichen eigentlich aus.. ich werd das nochmal probiern.