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DAS Konzert – 11. Juli 2006

Die Vorgeschichte zum folgendem Erlebnisbericht bitte hier nachlesen!
Bluetoothempfangsbild
Anmerkung
Aufgrund des Umfangs des gestrigen Erlebten wird dieser Eintrag etwas länger werden!
Lesefaule hören am besten jetzt auf meinen Worten zu folgen und die anderen (Hey, euch mag ich!) folgen den Worten, die euch zu dem ganzen Artikel führen. Diejenigen, die alles lesen möchten, werden natürlich belohnt, u.a. mit feinsten Bild- und Tonmaterial. Entscheidet selbst. ;)


Das Vorspiel

Andreas und ich hatten uns am Vortag darauf geeinigt, dass wir uns 15:45 Uhr, 16:00 Uhr ist Einlassbeginn, am Haus der Presse treffen würden, um von dort zum Ostragehege, zum Konzertgelände, zu laufen, um äußerst gute Plätze zu bekommen. Doch es kam anders, und so trafen wir uns erst 16:30 Uhr. Welch fulminante Verspätung meinerseits. ;)

Wir hechteten zum Eingang und standen dort nun etwas ratlos davor. Da wir ja irgendwie unsere über Internet bestellten Tickets gegen echte umtauschen mussten, laut Beschreibung, suchten wir nun vergebens diese besagte Umtauschmöglichkeit. So liefen wir ca. 15 Minuten vorm Eingang auf und ab, beobachten dicke, aber auch wirklich dicke Menschen, wie sie sich quälten – in der Hitze mit ihrer Masse an Körpervolumen, die fleißigen Müllsammler die eifrig die vorm Eingang achtlos weggeschmissenen Pfandflaschen einsammelten und sich wahrscheinlich eine goldene Nase damit verdienten (O-Ton, Robert: ca. 9000 € Pfand, wenn man alle, wirklich alle, Pfandflaschen an einem Tag einsammelt und zurück gibt. So ungefähr.) und entschieden uns dann einfach so ein Schrank an Kontrolle zu fragen, wo wir die Ausdrucke in echte Eintrittskarten tauschen können. Und schwups waren wir im Konzertgelände.

Mein Rucksack wurde kontrolliert, wie man natürlich selbst. Die Kontrolle war ähnlich wie am Flughafen, also mit Abtasten und so. Mein 1l Apfelsaft, mit extra wiederverschließbaren Schraubverschluss gekauft, wurde mir freundlicherweise am Eingang gleich geöffnet und der Verschluss entsorgt. Fein gemacht!

Handys, Sonnenschirme, einfache Digital/Analogkameras sowie einen Tetrapak mit 1l Inhalt waren im Gelände erlaubt. Alles andere nicht. Und ich hab extra die Kamera daheim gelassen… Argh. Wieso hat mir das keiner gesagt?! So habe ich alle Fotos und Videos mit meinem Mobilknochen gemacht. Entschuldigt die Qualität sowohl des Bildes, als auch des Tones bitte.

Jedenfalls, begrüßt wurde man mit einer Riesenleinwand auf welcher stand, man solle sein Bluetooth-fähiges Mobiltelefon mal einschalten um Infos übers Konzert zu erhalten. Neugierig wie wir nun mal sind, haben wir das auch gemacht. Andreas hat nix erhalten und ich das oben gezeigte “RobbieWilliams.com”-Bild. Fantastisch.

Mehrere Leinwände folgten.
Exemplarisch dafür das erste Foto (links). Gefolgt von Andreas (mitte), der neben mir stand. Die ganze Zeit. ;) Und ein Blick auf das Konzertgelände von der Pieschener Strasse aus (rechts).

Videoleinwand in der Nähe des Eingangs Andreas Konzertgelände von weiten

Penetrant empfand ich die Brezelverkaufsstationen auf der Pieschener Strasse. Wer, verdammt nochmal, isst bei der Hitze eine Brezel? Ich glaube keiner. In Bayern vielleicht, aber nicht hier. Nicht hier. Bis wir endlich das Konzertgelände erreichten, wurde uns zig mal Schlüsselbänder mit einem billigen Fernglas angeboten, damit wir unserem Robbie ganz nah, obwohl doch so fern, sein konnten. Hä? Nee. Passt schon. Danke.

Endlich erreichten wir das Areal. Den folgenden Plan hab ich mir beim Veranstalter gemopst und bisschen erweitert. Sollte sich eigentlich alles selbst erklären.

Plan vom Konzertgelände mit Erweiterungen

Da waren wir nun. Mein Apfelsaft schon zur Hälfte verbraucht und so suchte ich, den Apfelsaft spürbar merkend, eins der vielen Dixieklos auf. Erks, Frauen taten mir bei dem Anblick der sich mir da bot Leid, wirklich. Wie schafft ihr das?

Auch mitten im “Innenraum” eine Parade von Diexies.

Dixieparade

Wir hatten ein Ziel. Robbie so nah wie möglich zu sein. Scherz. Robbie war egal, aber wir wollten dennoch so weit wie möglich vor an die Bühne. Und so kämpften wir uns über die rechte Flanke immer näher zu ihr vor. Schon beachtlich das Bauwerk. Sehr beeindruckend und sehr groß.

Die Bühne von der rechten Seite aus

Schlussendlich schafften wir es bis in die so genannte “2. Welle” vorzustoßen. Siehe Plan. Wir wären gern noch in die erste hinein, wie so viele andere, aber dies wurde uns verwehrt. Ok, wir haben es nicht probiert, aber gesehen wie andere abgewimmelt wurden. Wir haben uns da das Negativerlebnis einfach mal gesparrt. ;)
So kämpften wir uns Richtung Mitte, da wir doch merklich weit rechts standen. Kurz vor dem Tonmisch- und Kamerastand in der Mitte des Innenraums haben wir uns niedergelassen. Siehe letztmalig den Plan.

Um auch dies für die Nachwelt festzuhalten, entstanden die folgenden drei Fotos. Links der Tonmisch- und Kamerstand, in der Mitte Andreas, rechts ich. Ja, ich war immer noch nicht beim Friseur. :P

Der Tonmisch- und Kamerastand Andreas ich

Niedergelassen haben wir uns im wahrsten Sinne des Wortes. Stehen bei der Sonne war unglaublich anstrengend. Alle, wirklich alle saßen. Die Security kam ab und an mit nem großen Eimer Wasser und “benetzte” die, die er mit dem Schwall erreichen konnte. Uns leider nicht. Wir waren zu weit weg. Und so warteten wir, bratend in der Sonne, noch rund ein einhalb Stunden bis die erste Vorband sich auf die Bühne “bequemte”. Andreas zeigt mir in der Wartezeit abwechselnd dicke und/oder hässliche Menschen, sonstige Kuriositäten oder gutaussehende Frauen. Irgendwann war’s mir zu viel ständig unschöne Menschen gezeigt zu bekommen und ich ermahnte Andreas mir nur noch anständiges zu zeigen. ;)
Zwischenzeitlich ist mein Liter Apfelsaft auch geleert worden, und das Spektakel hatte noch nicht mal angefangen. Ärgerlich. Gut, man könnte meinen, wir hätten uns was kaufen gehen können, bzw. gewartet bis ein laufendes Faß Bier an einem vorbei kommt. Hätte man. Für 2,50 € + 2 € Pfand für den Becher entweder 0,3 Liter Becks, Cola oder Wasser. Wahnsinnsteuer. Andreas hatte zum Glück kein Geld bei und ich hatte mich eigentlich mit dem Tetrapak gewappnet. Pustekuchen. So hatten wir unendlichen Durst. Alle anderen kauften. Wasser, Bier, Cola, Eis. Nur wir nicht.

Die Zeit mit Warten verging. Der Blick auf die Uhr lässt die Zeit natürlich auch nicht schneller vergehen… Kurz bevor die erste Vorband auftrat wurden wir mit Werbung und Mashup-Videoclips genervt. Naja, die Videos waren erträglich, aber die Werbung nervte doch sehr.

Gegen 18:30 Uhr ging es dann endlich los. Orson traten auf die Bühne. Sangen ein paar ihrer Lieder. Und gingen wieder.
Ich fand die Band jetzt nicht so toll. Pseudo-Rocker. Green Day Verschnitt. Die 30 Minuten waren, die sie da gespielt haben, meines Erachtens zu lang. Auch die Masse geht tierisch ab bei der Musik. ;)


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Nach dem “tollen” Auftritt wurde die Bühne 30 Minuten lang umgebaut, genug Zeit für mich um mal einen ersten Rundumblick zu wagen.


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19:30 Uhr! Endlich, der Haupt… Moment, noch nicht ganz. Ein Detail, Stopp zwei Details fehlen noch, zwei wichtige Details die den Abend erst richtig genial machten…

Zwischen 19 Uhr und 19:30 Uhr war wie gesagt Pause. Zeit für die Bühnentechniker den Umbau durchzuführen. Wir saßen erneut im Gras, nein Dreck und warteten brav auf unseren Hauptakt. Wir saßen, unsere Meinung nach, etwas ungünstig, denn jeder der sich von links nach rechts und umgekehrt bewegte lief an unseren Füßen vorbei. So auch die laufenden Getränkeverkäufer mit ihren Getränkefässern auf dem Rücken. Einer blieb stehen, verkaufte ein, zwei, drei Bier und ging weiter. Andreas tippte zu dem Zeitpunkt grad ne SMS, oder war irgendwie anderweitig mit seinem Mobiltelefon beschäftigt. Bisschen Zeit verging, wir standen wieder, als ich zu ihm sagte: “Du, haste das vorhin mitbekommen? Da stand doch so’n Getränkeverkäufer neben uns. Und da ward so’n Kunde, dem ist da was runtergefallen…” Er so: “Nee, ni wirklich, war beschäftigt.” Ich: “Naja, ich zeig dir mal, was ihm runtergefallen ist”. Ich kram so in meiner rechten Hosentasche den Gegenstand hervor und zeigte ihn Andreas. Er bekam große leuchtende Augen, denn in meiner rechten Hand hielt ich einen zusammengefalteten 50 Euro Schein!! Muhaha, war das geil! Beim Kauf seines Biers ist ihm wohl der Schein aus der Hose gefallen, kurz vor meinen rechten Fuß. Andreas saß ebenso rechts von mir. Ich dachte mein Schwein pfeift. Ich griff zu, spielte kurz mit dem Gedanken ihm den Schein wieder zugeben, aber verwarf ihn 3ns später wieder. Wer, in der heutigen Welt, macht noch sowas? Pech. Ganz einfach. Für mich Glück. Großes Glück. Und Andreas war beschäftigt! Geil. Einfach nur geil!!

Da ich Andreas noch 20€ schuldete, der Preis der Karte, er unglaublichen Durst hatte, sagt ich ihm, pass auf, 30€ gibst mir zurück, der Rest ist dir. Er fackelte nicht lange und ist zum nächsten Getränkemenschen gestürzt. Leider konnte der Colamann die 50€ nicht klein machen, so kam er mit 2 Bierbechner zurück. Die waren natürlich schnell und noch vor Beginn der Jaxx geleert.

Glücklich, also wirklich glücklich, denn wir hatten nun (viel) Geld, konnte unserer Hauptakt endlich losgehen. Wir hatten genug Platz zum rumspringen, als sich keine 3 Sekunden vor Beginn eine Gruppe von Engländern – 6 Mädels und ein Kerl – vor uns schob. Wir waren leicht genervt, doch es sollte nur allzu positiv für uns werden, dass sie vor uns standen!

19:30 Uhr! Endlich, der Höhepunkt des Abends.

Der Orgasmus!

Und was für einer! 45 Minuten lang!
Wir tanzten und sprangen zu jedem Lied mit! Die Arme waren kontinuierlich in der Luft. Es wurde geklatscht, gegrölt, gesungen. Die von uns vorher schief angeschauten Engländer feierten mit uns, oder wir mit ihnen. Egal. Wir feierten. Jedes Lied.
Wir rockten! Alleine. Zu neunt. Die 2. Welle stand – nur wir rockten! Wir waren die einzigen die zu Basement Jaxx ausgelassen feierten! Hammer und unendlich genial!

Good Luck

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Oh My Gosh

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Where’s Your Head At?

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Beim letzten Video… Hehe. Verzeiht mein Gegröle. Bin wohl immer noch im Stimmenbruch. :P

Betrachtet man es nüchterner, muss man sagen, dass rings um uns entweder die Leute saßen oder nur nach Aufforderung der Sänger und Sängerinnen die Arme in die Luft bequemten und klatschten. Ansonsten waren sie wohl gelangweilt, oder über uns verwundert, weil wir abgingen – zu einer “Vorband”. Dies bemerkte wohl auch Herr Ratcliffe, der das Publikum mit “You’re shit [irgendwas, mit ihr könnt nich feiern und oder lärmen]…” betitelte. Recht hat er. Und die Engländer(innen) zeigten uns wie’s geht. Party. Einfach so. Ohne Alk.

Gefallen hat mir, dass die Junxx nicht nur “alte” Lieder live performten, sondern auch neue, aus ihren ab September erhältlichen Album “Crazy Itch Radio” vorstellten. Genial. Leider, leider war der Auftritt viel zu kurz. Ich hätte gern noch mehr gehört und erlebt.

Aber anhand unserer Schuhe kann man doch sehr gut sehen, was da mit uns passiert ist. ;)

Freude!

Aber es ist ja, leider, nicht ihr Konzert gewesen.
Und so kam, erneut nach einer halbstündigen Pause, was unvermeidlich war…

Das Nachspiel.

Noch einmal, ein letzter Rundblick durch das Konzertgelände. Inzwischen hat sich’s gut gefüllt.


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Kurz vor 21 Uhr. Angespanntes Warten. So langsam sollte es losgehen.


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Und da war er. Der Robbie. Der Herr Williams.
Was soll man zu ihm noch weiter sagen? Erwartungsgemäß lieferte er eine tolle Bühnenshow. Feinstes Entertainment. So auch die Eröffnung seiner Show.


(Klick auf’s Bild! – 3,9MB)

Allerdings nix neues an Liedern.
Robbie performte zwei Stunden bis kurz vor 23 Uhr (inklusive Zugaben). Er gab zwei dieser, danach ward er nie wieder gesehen. ;) Er wurde mit Blaulicht aus dem Gelände eskortiert, während alle noch “Zugabe” schrieen. Hehe. Fand’sch cool.

Was mir gefallen hat war, dass er sich mit dem Publikum unterhielt. Bedankte sich für die tolle WM, u.a. in dem er ein Lied Herrn Klinsmann widmete. Auch solch Kleinigkeiten, wie die Deutschlandfahne über den Mikrofonhalter zugelegen, oder später eine Sonnenmütze in Deutschlandfarben bei einem Song aufzusetzen waren sehr sympatisch.


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Ok, viel und oft geflucht hat er, mal englisch, mal deutsch: “Cheiße”, “Fuck”, “Arse” etc.. Aber lustig war’s auf seine Art schon.
Die Brüste (“titts”) der Frauen hat er hoch gelobt, sie animiert ihre BHs auf die Bühne zu werfen; sich aber auch beschwert und geärgert, dass er immer noch Teddybären auf die Bühne geworfen bekommt. O-Ton: “I’m 32 now, I don’t need this stuff anymore!!”.
Ansonsten war sein Auftritt doch schon eine von vorn bis hinten durchgeplante Show. Naja, und die Massen sind “abgegangen”… aber war auch nicht anders zu erwarten. Nur wir standen mit unter gelangweilt da und sehnten das Ende herbei, oder die Basement Jaxx zurück auf die Bühne kommt. ;)

Die Zigarette danach.

Wir wollten dort raus, wo wir rein sind. Fatal. Irgendwann stoppte die Masse. Leute kamen uns entgegen und meinten die Polizei “regelt” den Menschenstau. Es würde, wo wir (kurz) standen, ca. 1 Stunde dauern, bis wir rauskämen. Also kehrt Marsch und über die Schlachthofbrücke raus. Siehe Plan. Dann Richtung Yenidze. Andreas ist zurück zum Haus der Presse und ich Richtung Strassenbahn am Bahnhof Mitte. Gut, die erste Bahn hab ich verpasst, die zweite war überfüllt und die dritte kassierte mich dann eine Haltestelle bevor ich auch ausgestiegen wäre. So bin ich heimgelaufen. Leider war das Schuhwerk nicht allzu gut – eine Blase am rechten Fußballen ist geblieben. Aber bei den Erlebten nimmt man das gern in Kauf!

Fazit

Seine 20 Euro Eintritt 30 Euro Barauszahlung an mich war der Besuch auf jeden Fall wert. :D
Nein im Ernst. Gesehen sollte man ihn, Robbie Williams, schon mal. Aber einmal reicht auch. Er hat gehalten, was man von ihm hört. War’s.

Von Basement Jaxx bitte mehr. In Deutschland, wenn möglich auch in Dresden! Danke!

28 Comments

  1. x-storm
    Posted 12 Jul ’06 at 18:27 | Permalink

    Englisch is auch schon bissl eingerostet. 32 isser ;)
    aber der Dreck is auf dem Bild gar ni so zu erkennen. Ich glaub so schmutzig war ich nicht mehr, seit ich nicht mehr im Sandkasten spiele^^

    Aber cool fand ich auch, dass von allen Seiten das nachgequasselt wurde, was der Robbie so sagte…unter anderem auch “Tits up”…ob da manch weibliches Wesen wußte, was sie schreit?? Zumindest ich hab in meiner Umgebung leider keine gesehen, die dem folgte :-/

  2. Posted 12 Jul ’06 at 22:54 | Permalink

    Stimmt. Thirty-Two. Naja, wird wo die Wärme hier im Raum sein. :P
    Ich kann ja immer noch ne Makroaufnahme meiner Latschen nachschieben… Oder? Nein, so isses besser: Diese Schuhe werde ich nie wieder putzen. Da is Robbie-Staub dran. :D

    Sei froh das in Deiner Umgebnung keiner dieser Aufforderung nachgegangen ist, sonst wärste wohl seit gestern blind. ;)

  3. Posted 13 Jul ’06 at 17:40 | Permalink

    klingt nach nem erlebnis, aber von dir frank bin ich enttäuscht. ich hätte die 50€ ohne überlegen zurück gegeben, wenn ich genau gesehen hätte, wem sie runtergefallen sind.

  4. x-storm
    Posted 13 Jul ’06 at 18:36 | Permalink

    Kons? Bist du es?? wasn los mit dir, du bist doch sonst ni so veranlagt^^

  5. Posted 13 Jul ’06 at 20:17 | Permalink

    ich bin ein ehrlicher mensch. hab ich schonmal gemacht. ich bin da nicht so.

  6. x-storm
    Posted 13 Jul ’06 at 20:33 | Permalink

    jetz trägst aber dick auf Kons :D:D

    kannst mir eigentlich mal wieder was billig beschaffen?^^

  7. Posted 13 Jul ’06 at 21:48 | Permalink

    was heißt mal wieder? bis jetzt hab ich dir nichts billig beschaft. außerdem ist das was anderes. da bleib ich ja ehrlich.

  8. Posted 14 Jul ’06 at 0:02 | Permalink

    Du überraschst mich Kons. Einerseits ist Deine Einstellung nobel und lobenswert, andererseits muss ich Dir sagen, dass sie mehr als naiv, wenn nicht gar dumm ist, eben nur (D)eine idealisierte Wunschvorstellung der Realität. Verzeih, aber dem ist so.

    Folgendes Gedankenspiel: Du verlierst 50€, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du sie wieder bekommst? Mit Deiner Einstellung hoffst Du auf Ehrlichkeit und wärest dem Finder sicherlich sehr dankbar, so er den gesehen hat, dass Du sie verloren hast, aber die Wirklichkeit würde Dich mehr oder weniger schnell einholen, die 50€ wären weg, Du hast die Arschkarte gezogen und ein anderer freut sich. So spielt das Leben.

    Entweder Du zockst ab, oder Du wirst abgezockt.

    Man könnte sagen, das lernst Du noch, spätestens wenn es Dir so ergangen ist und Du enttäuscht wurden bist. Vom Finder, der’s behalten hat und von der ganzen Menschheit, weil alle, bis auf Dich, sich so verhalten hätten. Ab dann wirst Du wahrscheinlich auch so handeln.

    Das Glück des einen ist das Leid des anderen. Es war immer so und wird immer so bleiben.

  9. Posted 14 Jul ’06 at 11:39 | Permalink

    Hättest dem Kunden wenigstens ein Bier spendieren können.. :D

  10. mal einfach so
    Posted 15 Jul ’06 at 14:27 | Permalink

    ich kann diese Friss oder Stirb-Mentalität einfach nicht nachvollziehen.

    Dir ging es doch auch ohne die 50€ nicht schlecht!

  11. Posted 15 Jul ’06 at 14:41 | Permalink

    @mal einfach so: Richtig. Schlecht ging es mir ohne die 50€ nicht, aber mit den 50€ ging es mir dann doch besser. :P
    Zur Friss- oder Stirbmentalität.. Willkommen im Leben.

    Btw, nett wäre gewesen, wenn Du Deinen echten Namen genutzt hättest… Machts doch angenehmer. :)

  12. Posted 17 Jul ’06 at 9:30 | Permalink

    kannst es ruhig kindliche naivität nennen, richtig ist es trotzdem. was wenn die person, dies verloren hat darauf angewiesen ist? so dringend hab ichs dann nun doch nicht an geld ran zu kommen. außerdem, wie gesagt, nur wenn ich sehe, wem es aus der tasche fällt geb ichs zurück.
    zu der mentalität ein kleines beispiel aus dem leben. meine mutter steht an der kasse. sie zahlt und ihr fällt 1€ auf den boden und rollt zum hintermann. dieser tritt drauf, bleibt drauf stehen und tut so als hätte er nichts gesehen. ist das richtig? nein! das ist dreist.

  13. Posted 17 Jul ’06 at 9:59 | Permalink

    Da ich mich, wie beschrieben, auf einem Konzert befand, hätte derjenige mit dem Geld max. Getränke, Fastfood, Ramsch oder Merchandising kaufen können. Wenn er darauf angewiesen wäre, hätte die Person das Geld sicherlich nicht mit auf ein Konzert genommen.
    Ergo hat er einfach nur weniger Trinken Essen können.

    Dein Beispiel mit deiner Mutter passt nicht ganz, denn sie bemerkt zu dem Zeitpunkt des Geschehens bereits, dass ihr Geld runtergefallen ist. Wäre ich der Hintermann gewesen hätte ich den Euro aufgehoben und ihr zurückgegeben. Aber wie gesagt, Dein Beispiel passt nicht ganz.

  14. x-storm
    Posted 17 Jul ’06 at 10:54 | Permalink

    ach der Kons is bloß neidisch, das is alles^^

  15. Posted 17 Jul ’06 at 13:55 | Permalink

    darum gehts doch gar nicht. es ist unrecht!
    ich stand neulich an der kasse und mir haben 30ct gefehlt um meinen einkauf zu begleichen. mein hintermann hat mir 30ct geschenkt. sowas ist nett. so müssten alle sein. ja, weiß, sind sie nicht, aber nur weils alle muss ich es ja nicht machen.

  16. Posted 17 Jul ’06 at 14:13 | Permalink

    Unrecht? Etwas zu finden? Ich glaube nicht!

    Toll. 30 Ct. Man könnte auch sagen, du gehst mit zuwenig Geld einkaufen und hoffst auf die Almosen Fremder.. Mach ich aber nicht. ;)
    Merke: Man sollte stets genügend Geld bei sich führen, um Einkäufe tätigen zu können.

    Ob Du nun ca. 167 mal 30 Ct geschenkt bekommst, oder gleich einmal 50€ findest… Who cares? Ich bevorzuge zweiteres, geht einfach schneller. Ökonomischer, wenn man so will. :D

  17. Posted 17 Jul ’06 at 23:18 | Permalink

    Kons, und beim nächsten Einkauf, hältste Dich einfach an den Knigge hier ( http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/163848 ). Kannste nix verkehrt machen und wennes durchziehst bist im Supermarkt Deines Vertrauens ein immer willkommener Kunde. ;)

  18. Posted 18 Jul ’06 at 1:38 | Permalink

    Euer Problemchen lässt sich ganz einfach mit dem “Herr der Ringe” erklären:
    Geld will gefunden werden – bzw sucht sich seinen Besitzer.
    So, Frieden :)

  19. juliux
    Posted 18 Jul ’06 at 10:58 | Permalink

    Ich finde das wenn man sieht wer es verliert dann gehoert es sich das man es zurueck gibt. Wer sagt Dir den das er die 50EUR auf dem Konzert ausgeben wollte? Er haette davon auch genau so gut am naechsten Tag Essen einkaufen koennen. Wenn Du Geld verlierst wills Du doch auch das derjenige der es findet zurueck gibt. Also sollte man selber genau so handeln. Heute sind es 50EUR morgen dein ganze Brieftasche.

  20. Posted 18 Jul ’06 at 12:44 | Permalink

    In meinen obigen Ausführungen ist es schlecht formuliert – ändert zwar nichts an der Tatsache – aber, den Vorgang wie der gefaltete Schein zu Boden glitt, habe ich nicht beobachtet.

    Ich finde es unwahrscheinlich, dass jemand mit dem Essensgeld, rein zufällig hübsch zusammengefaltet, für die Woche, ndie ächsten Tage, was auch immer, zu einem Konzert geht. Widerspricht sich – in meinen Augen.

    Wenn ich Geld verliere, was zum Glück ganz selten passiert, gehe ich nicht davon aus, dass ich es jemals wiedersehen werde. Hab ich eben Pech gehabt. Ein anderer freut sich. That’s Life.
    Ich spreche von Geld, nicht von Brieftaschen. Diese gehen selbstverständlich mit Komplettinhalt zurück. Aber das ist ein anderes Thema.

  21. juliux
    Posted 18 Jul ’06 at 14:29 | Permalink

    Wo ist der Unterschied zwischen Geld verlieren und Brieftasche? Derjenige der es verliert moechte es wieder haben und jeder erwartet das man es nicht einfach einsteckt. Das ist ein Grundsaetzliche Einstellung.

  22. x-storm
    Posted 18 Jul ’06 at 17:32 | Permalink

    der unterschied zwischen Geld und Brieftasche ist, dass am Geldschein eher nicht ein Perso dranhängt…

    und um die Verkäufer standen immer ne Menge Leute so dass man da nie so weiß von wem es wirklich kommt. und wer sagt schon nein, wenn man nen Schein angeboten bekommt, bzw schlichte mal nen Streit, wo zwei Leute behaupten es wäre ihrer!

  23. Posted 18 Jul ’06 at 18:19 | Permalink

    Jupp. Wie Andreas seh ich’s auch. Geld ist unpersönlich. Eine Brieftasche nicht. Dies ist der kleine, aber feine, Unterschied.

  24. Posted 18 Jul ’06 at 22:35 | Permalink

    also wenn ich da sitzen würde, mich nach rechts drehen würde und den schein auf dem boden sehen würde, würde ich ihn mir auch einstecken. ich dachte du hast gesehen wie dem mann der schein aus der tasche gefallen ist. das sind ja verschiedene dinge. denn wenn ich den schein aufheben würde, ohne gesehen zu haben, dass er dem mann aus der tasche gefallen ist und ich ihn fragen würde, würde er immer ja sagen, ob es nun seiner ist oder nicht. also behalte ich den. das ist klar.

  25. x-storm
    Posted 18 Jul ’06 at 22:51 | Permalink

    na also, nichts anderes haben wir von dir erwartet ;)

  26. Posted 19 Jul ’06 at 0:20 | Permalink

    ich dachte ja er hätte gesehen, wie dem mann das geld aus der tasche fällt.

  27. Posted 19 Jul ’06 at 18:01 | Permalink

    Wow, heiße Diskussion hier! Aber auch wenn ich es kaum fassen kann: des Konses Meinung gefällt mir! Und zwar so, dass ich mich anschließe. Hätte ich gesehen, wie dem Menschen das Geld runterfällt, hätt ichs ihm zurückgegeben. Wenns einfach so nur da rum liegt, dann nicht. Andererseits kommts vielleicht auch bisschen auf die Person an. Wenns irgendein Schickimickityp wäre, der so aussieht, als wären die 50 Euro Kleingeld für ihn, dann hätt ich eher geguckt, ob man ihn nicht dazu bringen kann, ob ihm noch mehr aus der Tasche fällt.
    Aber so allgemein unterstütze ich die ehrliche Einstellung des Kons total. Auch wenns naiv ist. Und die Welt voller Ärsche ist. Man kann sich ja ein bißchen besser verhalten, damit man am Ende zumindest zu sich selbst sagen kann: “Du bist nicht einer von denen”

  28. Ronny
    Posted 19 Jul ’06 at 22:00 | Permalink

    Wer heutzutage der Ehrliche ist, ist meistens auch der Dumme. Daher Geld eingesteckt und Ruhe ist. Passiert tausendmal am Tag. Da muss man keine Grundsatzdiskussion über Ehrlichkeit führen.

    Ich seh es genauso wie der Frank. Und ob ich nun zu mir sagen kann ich bin einer von den “Guten” oder gehöre zu den “Bösen” – is sowas von Rille. Sorry